SCHÜLERINTERESSEN WURDEN WIEDER EINMAL ÜBERSTIMMT!
Die Petition der Burgenländischen Landesschülervertretung welche bereits von Beginn an von der Schülerunion unterstützt wurde, fand übermäßigen Anklang bei den Schülerinnen und Schülern. Die Landesschülervertretung fordert die Einführung eines Landesschulgemeinschaftsauschuss, der analog zum SGA auf Schulebene, auf Landesebene Anwendung finden soll. Somit würde endlich auch die Burgenländische Schülervertretung Stimmrecht erlangen.
Zum Zeitpunkt der Landtagssitzung am 10. Dezember 2009, bei der unter anderem der Antrag betreffend der Einführung eines Landesschulgemeinschaftsausschusses abgestimmt wurde, zählte man sage und schreibe 2850 Unterschriften. Einige Schülerinnen und Schüler besuchten sogar aktiv die Sitzung, um bei der Debatte und der Abstimmung „ihres“ Antrags live dabei zu sein. Tatsächlich wurde der Antrag allerdings kurzer Hand so abgeändert, dass jegliche Verbesserung ausgespart wurde, von der SPÖ abgestimmt und bestätigt.
6.340 Unterstützer für mehr Schülermitbestimmung an Schulen und Einführung von gesetzlichen Schülerparlamenten
Wien, 30. November 2009 (OTS) - Die Österreichische Schülerunion hat heute Vormittag ihre erfolgreich durchgeführte Bürgerinitiative "Demokratie macht Schule - MEINE MEINUNG ist nicht wuascht" den Medien präsentiert und im Anschluss Nationalratspräsidentin Prammer übergeben. Oliver Möllner, Bundesobmann der Schülerunion, zeigt sich über das Ergebnis erfreut: "Der Erfolg der Bürgerinitiative 'Demokratie macht Schule - MEINE MEINUNG ist nicht wuascht' liefert den Beweis: nicht nur die Studentinnen und Studenten wollen Veränderung im Bildungssystem, auch die Schülerinnen und Schüler sehnen sich nach einer schülerfreundlichen Schulpolitik. Der Unterschied jedoch ist: Während sich die Studenten mit Demonstrationen und utopischen Forderungen bemerkbar machen, tragen wir die Themen, die den Schülerinnen und Schülern unter den Nägeln brennen, ins Parlament. Unsere Bürgerinitiative hat die Mindestzahl von 500 Unterschriften mit knapp 3.500 dokumentierten Unterschriften, zuzüglich 3.000 weiterer Unterstützer, beachtlich überschritten und wird in den nächsten Wochen im Petitionsausschuss des Nationalrats behandelt."
„Der heutige Welttag der Schüler und Studenten könnte ein Feiertag sein, doch wenn man einen Blick auf die derzeitige Schulpolitik wirft, ist einem absolut nicht zum Feiern zu Mute. Die Verantwortlichen in der Schulpolitik, allen Voran Unterrichtsministerin Schmied scheinen sich bereits frühzeitig in den bildungspolitischen Winterschlaf begeben zu haben: Wichtige Forderungen wie etwa mehr Mitbestimmung von Schülerinnen und Schülern, Einführung von Landesschulgemeinschaftsausschüssen/ Bundesschulpartnerrat und Einsparungen in der Schulverwaltung werden noch immer ignoriert, doch wir lassen nicht locker! Mit unserer Bürgerinitiative „Demokratie macht Schule – MEINE MEINUNG ist nicht wuascht!“ werden wir die zentralen Anliegen der Schülerinnen und Schüler direkt ins Parlament tragen, damit konstruktive Verbesserungsvorschläge endlich umgesetzt werden können“, betont Oliver Möllner, Bundesobmann der Schülerunion, anlässlich des Welttags der Schüler und Studenten.
Schülerunion beteiligt sich nicht an „Schülerdemo“; Konstruktive Verbesserung des Schulsystem für Schüler wichtiger als Hochschulpolitik
Die Österreichische Schülerunion, die größte und mandatsstärkste Schülerorganisation Österreichs, unterstützt die heute stattfindende „Schülerdemo“ linker Schülerorganisationen nicht: „Wir können es nicht unterstützen, dass Schülerinnen und Schüler jetzt vor den Protestkarren der Audimax-Besetzer gezerrt werden, solange keine Verhandlungen zwischen dem Ministerium und Studentenvertretern stattfinden. Proteste ohne Verhandlungen führen zu keiner Veränderung, sie werden nur von den teilnehmenden Organisationen als Propagandaplattform ausgenützt. Anscheinend ist den Organisatoren jedoch nicht mal das in großem Umfang gelungen: Laut Medienberichten waren von über 1,2 Millionen Schülerinnen und Schülern nur 60 bei der Demonstration anwesend“, stellt Oliver Möllner, Bundesobmann der Schülerunion, fest.
Bürgerinitiative für mehr Mitbestimmung der Schülerinnen und Schüler, Einsparung in der Schulverwaltung und mehr Demokratie in der Schule
„Wenn nicht gerade ein Wahlkampf vor der Tür steht, interessieren sich die Verantwortlichen in der Politik scheinbar nicht für die Interessen der Jungendlichen dieses Landes. Mit unserer Bürgerinitiative „Demokratie macht Schule – MEINE MEINUNG ist nicht wuascht“ wollen wir den Spieß umdrehen: Jetzt muss sich die Politik mit unseren Forderungen nach mehr Mitbestimmung von den Schülerinnen und Schülern und Einsparung in der Schulverwaltung befassen, denn: Wir Schülerinnen und Schüler sind einfach zu viele, um nicht gehört zu werden“ kommentiert Oliver Möllner, Bundesobmann der Schülerunion, den Start der Bürgerinitiative.
Die Hauptforderungen der Bürgerinitiative „Demokratie macht Schule – MEINE MEINUNG ist nicht wuascht“ lauten:
* Mitbestimmung des Schulgemeinschaftsausschusses (SGA) bei der Direktorenbestellung
* Einführung von Landesschulgemeinschaftsausschüssen, Bundesschulpartnerrat und Österreichischem Schülerparlament
* Einsparung in der Schulverwaltung – mehr Geld für uns Schülerinnen und Schüler