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Schülerunion übergibt Bürgerinitiative "Demokratie macht Schule" an NR-Präsidentin Prammer |
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6.340 Unterstützer für mehr Schülermitbestimmung an Schulen und Einführung von gesetzlichen Schülerparlamenten
Wien, 30. November 2009 (OTS) - Die Österreichische Schülerunion hat heute Vormittag ihre erfolgreich durchgeführte Bürgerinitiative "Demokratie macht Schule - MEINE MEINUNG ist nicht wuascht" den Medien präsentiert und im Anschluss Nationalratspräsidentin Prammer übergeben. Oliver Möllner, Bundesobmann der Schülerunion, zeigt sich über das Ergebnis erfreut: "Der Erfolg der Bürgerinitiative 'Demokratie macht Schule - MEINE MEINUNG ist nicht wuascht' liefert den Beweis: nicht nur die Studentinnen und Studenten wollen Veränderung im Bildungssystem, auch die Schülerinnen und Schüler sehnen sich nach einer schülerfreundlichen Schulpolitik. Der Unterschied jedoch ist: Während sich die Studenten mit Demonstrationen und utopischen Forderungen bemerkbar machen, tragen wir die Themen, die den Schülerinnen und Schülern unter den Nägeln brennen, ins Parlament. Unsere Bürgerinitiative hat die Mindestzahl von 500 Unterschriften mit knapp 3.500 dokumentierten Unterschriften, zuzüglich 3.000 weiterer Unterstützer, beachtlich überschritten und wird in den nächsten Wochen im Petitionsausschuss des Nationalrats behandelt."
Auch Bundesschulsprecherin Pia Bauer unterstreicht die Bedeutung der Bürgerinitiative: "Das Präsidium der Bundesschülervertretung hat mit seinem Beschluss, die Initiative 'Demokratie macht Schule - MEINE MEINUNG ist nicht wuascht!' zu unterstützen, ein klares Zeichen in Richtung mehr Demokratie in unserem Schulsystem gesetzt. Jetzt wird sich zeigen, ob die Politik damit umgehen kann, dass wir ihnen einmal die Themen vorgeben."
"Die Verantwortlichen in der Politik haben konstruktive Vorschläge eingefordert, hier sind sie. Jetzt wird sich zeigen, ob sinnvolle
Verbesserungsvorschläge auch ernstgenommen werden oder ob man wirklich einen Hörsaal oder eine Schule besetzen muss, um gehört zu werden. Wenn ja, wäre das wirklich ein Armutszeugnis", so Möllner und Bauer abschließend. |