Burgenländische Landesschülervertretung und Schülerunion kämpfen im Landtag um ihre Rechte! PDF  | Drucken |  E-Mail

SCHÜLERINTERESSEN WURDEN WIEDER EINMAL ÜBERSTIMMT!

Landtag1.JPGDie Petition der Burgenländischen Landesschülervertretung welche bereits von Beginn an von der Schülerunion unterstützt wurde, fand übermäßigen Anklang bei den Schülerinnen und Schülern. Die Landesschülervertretung fordert die Einführung eines Landesschulgemeinschaftsauschuss, der analog zum SGA auf Schulebene, auf Landesebene Anwendung finden soll. Somit würde endlich auch die Burgenländische Schülervertretung Stimmrecht erlangen.

Zum Zeitpunkt der Landtagssitzung am 10. Dezember 2009, bei der unter anderem der Antrag betreffend der Einführung eines Landesschulgemeinschaftsausschusses abgestimmt wurde, zählte man sage und schreibe 2850 Unterschriften. Einige Schülerinnen und Schüler besuchten sogar aktiv die Sitzung, um bei der Debatte und der Abstimmung „ihres“ Antrags live dabei zu sein. Tatsächlich wurde der Antrag allerdings kurzer Hand so abgeändert, dass jegliche Verbesserung ausgespart wurde, von der SPÖ abgestimmt und bestätigt.

 

 

Landtag2.JPG„Dass unser Antrag die Zustimmung und die Unterstützung der ÖVP und der Grünen im Landtag bekam, sonst aber nur Absagen erteilt wurden stimmt mich sehr betrübt.“, zeigt sich Landesobfrau der Burgenländischen Schülerunion Christina Ofner erbost, „Ein Antrag wird als gut befunden, danach wird über ein völlig anderes Thema diskutiert und dann einem Abänderungsantrag zugestimmt, der den vorigen Antrag vollends auslöscht. Es ist erschreckend wie konstruktive Vorschläge einfach abgewürgt werden und fortschrittliche Pläne unter Parteiinteressen begraben werden.“

 

„Die große Anzahl von Schülern und Schülervertretern bei der Landtagssitzung zeigt, wie wichtig der  LSGA– Landesschulgemeinschaftsausschuss - für uns Schüler

tatsächlich ist! Wir wollen endlich auch auf Landesebene echte Mitbestimmung!“ meint Florian Piff, Landesschulsprecher für Berufsbildende mittlere höhere Schulen.

„Schülerinnen und Schüler werden immer noch ignoriert, und mundtot gemacht. Wir müssen endlich die Rechte bekommen die uns zustehen und ein Recht darauf bekommen, mitbestimmen zu dürfen!“, zeigt sich Philipp Pinter, AHS-Landesschulsprecher enttäuscht.

 Was leider immer noch gewisse Abgeordnete auszeichnet ist Desinteresse an Innovation und Fortschritt, Parteihörigkeit und Scheuklappendenken. „Wir Schülerinnen und Schüler haben es satt mit inhaltslosen Floskeln und leeren Worthülsen abgefertigt zu werden. Daher freute es uns umso mehr, wenigstens ein paar Parteien von unserer Forderung überzeugt zu haben“, bringt es Landesobfrau Christina Ofner auf den Punkt und stellt eine klare Forderung an die Politik „Wir Schülerinnen und Schüler sind die Zukunft. Wir haben innovative, progressive und effektive Vorschläge. Das Burgenland braucht ein Gremium in dem sich alle Schulpartner konstruktiv einbringen können. Der Landesschulgemeinschaftsausschuss muss Realität werden.“

Konzept der BUSU zum Download:

http://www.public.ftp.schuelerunion.at/busu-konzept-lsga.pdf

 
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